Deutsch

Was bedeutet Verhältnismäßigkeit im Vergaberecht?

Grundsatz, nach dem Anforderungen an Bieter und Angebote in angemessenem Verhältnis zum Auftragsgegenstand stehen müssen.

Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz verlangt, dass Anforderungen an Unternehmen und Angebote angemessen sind. Er schützt insbesondere kleinere Unternehmen vor überzogenen Anforderungen.

Was bedeutet Verhältnismäßigkeit bei Eignungskriterien?

Die Anforderungen an Umsatz, Referenzen oder Personal müssen dem Umfang und der Komplexität des Auftrags entsprechen.

Gilt der Grundsatz auch für Nachweise?

Ja. Der Auftraggeber soll nur die Nachweise verlangen, die für die Prüfung erforderlich sind.

Was können Bieter bei unverhältnismäßigen Anforderungen tun?

Eine Bieterfrage stellen und den Verstoß rechtzeitig rügen.

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