Deutsch

Glossar: Öffentliche Ausschreibungen

Willkommen im Tendium-Glossar für öffentliche Ausschreibungen. Hier finden Sie die wichtigsten deutschen Vergabebegriffe – einfach und verständlich erklärt. Suchen Sie nach einem Begriff oder klicken Sie sich durch die Kategorien.

Alle

Verfahren

Documents

Legal

Evaluation

Qualification

Contracts

Stakeholders

Digital

Commercial

Absageschreiben

Die Mitteilung an unterlegene Bieter, warum ihr Angebot nicht zum Zug kommt.

Allgemeine Technische Vertragsbedingungen (ATV)

Die technischen Regeln der VOB/C, die Ausführung und Abrechnung einzelner Gewerke festlegen.

Alternativposition / Wahlposition

Eine Bedarfsoption im Leistungsverzeichnis, die der Auftraggeber nur bei Bedarf abruft.

Anforderungsfrist

Bis wann die Vergabeunterlagen angefordert werden können – dank E-Vergabe heute selten.

Angebot

Ihr verbindliches Angebot mit Leistung und Preis – nach Fristablauf gilt es.

Angebotsschreiben

Das formelle Schreiben zum Angebot mit Gesamtpreis und Erklärung zur Bindung.

Angebotsöffnung / Öffnungstermin

Der Moment, in dem die Vergabestelle alle Angebote öffnet und prüft, was eingegangen ist.

Angemessenheit des Angebots

Die Prüfung, ob Preis und Leistung eines Angebots in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Aufhebung der Ausschreibung

Wenn das Verfahren ohne Zuschlag endet – nur mit sachlichem Grund zulässig.

Aufklärungsverhandlungen

Gespräche zur Klärung eines Angebots, die nicht zu Verhandlungen werden dürfen.

Auftragsarten

Ob Lieferung, Dienstleistung oder Bau: Die Auftragsart entscheidet über die Regeln.

Auftragsbekanntmachung

Der offizielle Startschuss: Hier erfahren Sie, was gesucht wird und wie Sie teilnehmen.

Auftragsvolumen / Auftragswert

Was der Auftrag insgesamt wert ist – und damit, welche Vergaberegeln gelten.

Auftragsänderung

Wie weit ein Vertrag nachträglich geändert werden darf, ohne neu auszuschreiben.

Ausführungsfrist

Bis wann die beauftragte Leistung fertig sein muss.

Auskömmlichkeit des Angebots

Wirkt ein Preis zu niedrig, müssen Sie erklären können, wie er zustande kommt.

Auslobungsverfahren

Ideen statt Angebote: Für die beste Lösung gibt es Preisgeld.

Ausschreibung

Wenn die öffentliche Hand Aufträge vergibt und Unternehmen zum Bieten einlädt.

Ausschreibungsarten

Öffentlich, beschränkt oder freihändig – die Wege, einen Auftrag auszuschreiben.

Ausschreibungsreife

Der Punkt, an dem Planung und Bedarf stehen und die Ausschreibung starten kann.

Ausschreibungsverfolgung

Neue, passende Ausschreibungen finden, bevor die Frist abläuft.

Außergewöhnlicher Aufwand

Wenn ein Auftrag deutlich mehr Arbeit verursacht als üblich – und das vergütet werden kann.

AVB Bau (Allgemeine Vertragsbedingungen Bau)

Zusätzliche Standardbedingungen für öffentliche Bauverträge neben der VOB/B.

Bauleistung / Bauauftrag

Bauen für die öffentliche Hand – mit eigenen Regeln nach der VOB.

Bedarfsposition / Eventualposition

Eine Position im Leistungsverzeichnis, die nur bei konkretem Bedarf ausgeführt wird.

Bedarfsträger

Die Abteilung, die weiß, was gebraucht wird, und den Bedarf beschreibt.

Bekanntmachungstext

Die Eckdaten des Auftrags auf einen Blick: was, wo, wann und wie viel.

Beschaffungscharakter

Nur wenn der Auftraggeber einen eigenen Bedarf deckt, greift das Vergaberecht.

Beschränkte Ausschreibung

Nur eingeladene Unternehmen dürfen bieten – im nationalen Bereich.

Besondere Vertragsbedingungen (BVB)

Vertragsregeln, die speziell für einen bestimmten Auftrag geschrieben werden.

Betriebsrisiko

Das Risiko, mit einer Konzession Geld zu verlieren – es trägt der Konzessionsnehmer.

Bewerbungsbedingungen

Was Sie einreichen müssen, wenn Sie sich um die Teilnahme bewerben.

Bewertungskriterien / Zuschlagskriterien

Woran Ihr Angebot gemessen wird – von Preis bis Qualität.

Bieter

Sie, sobald Ihr Unternehmen ein Angebot einreicht.

Bieterfrage(n)

Fragen zur Klärung der Vergabeunterlagen, deren Antworten alle Bieter erhalten.

Bietergemeinschaft

Gemeinsam bieten: Unternehmen bündeln Kräfte für Aufträge, die eines allein nicht schafft.

Bieterkonferenz

Ein Termin vor Ort oder online, um Fragen zum Auftrag direkt zu klären.

Bindefrist

Wie lange Sie an Ihr Angebot gebunden sind, während der Auftraggeber prüft.

Bundesgerichtshof (Vergabe)

Das oberste Zivilgericht, das nur entscheidet, wenn Oberlandesgerichte uneins sind.

Bundeshaushaltsordnung (BHO)

Das Gesetz zur Haushaltsführung des Bundes und Grundlage der Unterschwellenvergabe.

Bürgschaft

Eine Garantie, meist von einer Bank, dass Sie den Vertrag erfüllen.

CPV-Codes

EU-weite Codes, die Auftragsgegenstände eindeutig einordnen und auffindbar machen.

Daseinsvorsorge

Grundlegende öffentliche Leistungen wie Wasser, Entsorgung und Nahverkehr.

Deutscher Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA)

Das Gremium, das die Regeln für Bauvergaben schreibt.

Dienstleistungsauftrag

Aufträge über Leistungen wie Beratung, Reinigung oder IT-Betrieb.

Dienstleistungskonzession

Das Recht, eine Dienstleistung zu betreiben und daran zu verdienen.

Digitale Angebotsabgabe

Ihr Angebot online über die Vergabeplattform einreichen – rechtzeitig vor Fristende.

Direktvergabe

Für Kleinstbeträge: einkaufen ohne förmliches Verfahren, aber wirtschaftlich und sparsam.

Doppelausschreibung

Wenn derselbe Auftrag mehrfach ausgeschrieben wird.

Dynamisches Beschaffungssystem

Ein offenes elektronisches System für Standardbedarf, dem Sie jederzeit beitreten können.

eCertis

Hier sehen Sie, welche Nachweise in anderen EU-Ländern anerkannt werden.

Eigenerklärung

Sie bestätigen selbst, dass Sie die Anforderungen erfüllen – Nachweise folgen bei Bedarf.

Eignungskriterien

Was Sie mitbringen müssen, um mitbieten zu dürfen: Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit.

Eignungsleihe

Wenn Ihnen etwas fehlt, können Sie die Kapazitäten eines Partners einbringen.

Eignungsnachweis(e)

Die Unterlagen, die zeigen, dass Sie den Auftrag stemmen können.

Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)

Das EU-Standardformular, mit dem Bieter ihre Eignung vorläufig bestätigen.

Einkaufsgemeinschaft

Öffentliche Auftraggeber, die gemeinsam einkaufen, um bessere Konditionen zu erzielen.

Einstufiges Vergabeverfahren

Direkt bieten, ohne vorherige Bewerbungsrunde.

Elektronische Auktion

Ein elektronisches Verfahren, in dem Bieter ihre Angebote in Echtzeit verbessern.

Elektronische Signatur

Die digitale Unterschrift, die Ihr elektronisches Angebot rechtsgültig macht.

Entgeltlicher Vertrag / Entgeltlichkeit

Leistung gegen Bezahlung – die Grundlage jedes öffentlichen Auftrags.

Ergänzungsmeldung

Eine Korrektur oder Ergänzung zu einer bereits veröffentlichten Bekanntmachung.

EU-Supplement

Wo europaweite Ausschreibungen offiziell erscheinen – heute online auf TED.

Europäische Ausschreibung

Große Aufträge, die in ganz Europa bekannt gemacht werden müssen.

EVB-IT

Standardverträge, die der öffentlichen Hand den Einkauf von IT erleichtern.

eVergabe / E-Vergabe

Ausschreibungen komplett digital – von der Bekanntmachung bis zur Angebotsabgabe.

Ex-Post-Transparenz / Zuschlagsbekanntmachung

Die öffentliche Bekanntgabe, wer den Auftrag erhalten hat.

Fachlosvergabe

Getrennte Lose pro Gewerk, damit auch spezialisierte Betriebe zum Zug kommen.

Fehlende Bieterangaben

Fehlende Pflichtangaben im Angebot, die zum Ausschluss führen können.

Formblatt 124

Das Formular, mit dem Bauunternehmen ihre Eignung selbst erklären.

Freihändige Vergabe

Ein nationales Verfahren, in dem der Auftraggeber mit ausgewählten Unternehmen verhandelt.

Fristen im Vergabeverfahren

Der Fristenkalender eines Verfahrens – von der Bewerbung bis zum Zuschlag.

Funktionale Leistungsbeschreibung

Der Auftraggeber beschreibt das Ziel, Sie liefern den Weg dorthin.

Gebietskörperschaft(en)

Bund, Länder und Kommunen als öffentliche Auftraggeber.

Geheimhaltung

Was im Verfahren vertraulich ist, bleibt vertraulich.

Geheimwettbewerb

Kein Bieter darf wissen, was die anderen anbieten.

Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen (GAEB)

Das Gremium hinter den GAEB-Dateiformaten für Leistungsverzeichnisse.

Generalplaner

Ein Planungsbüro, das die gesamte Planung aus einer Hand liefert.

Generalunternehmer

Ein Bauunternehmen, das alles aus einer Hand liefert und Teile an Nachunternehmer gibt.

Generalübernehmer

Ein Unternehmen, das das gesamte Projekt steuert, aber selbst nicht baut.

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Das Gesetz mit den Grundregeln für Vergaben ab den EU-Schwellenwerten.

Gewerk(e)

Ein Handwerksbereich am Bau, etwa Elektro, Sanitär oder Maler.

Gleichbehandlungsgrundsatz

Alle Bieter müssen gleich und zu gleichen Bedingungen behandelt werden.

Hauptangebot

Ihr Angebot auf genau die Lösung, die der Auftraggeber beschrieben hat.

Hauptausschuss Allgemeines (HAA)

Der Teil des DVA, der sich um allgemeine VOB-Themen kümmert.

Hauptausschuss Hochbau (HAH)

Der Teil des DVA, der die Regeln für den Hochbau betreut.

Hauptausschuss Tiefbau (HAT)

Der Teil des DVA, der die Regeln für den Tiefbau betreut.

Hauptausschuss VOF

Ein Gremium aus der VOF-Zeit, das heute keine Rolle mehr spielt.

Haushaltsrecht

Die Wurzel des Vergaberechts: die Regeln zum Umgang mit öffentlichem Geld.

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)

Der Maßstab für Honorare von Architekten und Ingenieuren.

Innovationspartnerschaft

Ein Verfahren, um noch nicht verfügbare Lösungen zu entwickeln und anschließend zu beschaffen.

Interessenbekundung

Signalisieren Sie Interesse an einem Auftrag – ganz ohne Verpflichtung.

Interessenbekundungsverfahren

Der Auftraggeber testet vorab, ob Unternehmen Interesse am Auftrag haben.

IT-Sicherheitskonzept

Das Dokument zu den Maßnahmen der Informationssicherheit, das in IT-Ausschreibungen gefordert wird.

Juristische Person des öffentlichen/privaten Rechts

Ein Rechtsträger, der bei Staatsnähe selbst öffentlicher Auftraggeber sein kann.

Kartellrecht

Regeln für fairen Wettbewerb, die auch Bieterabsprachen verbieten.

Kartellvergaberecht

Die Regeln im GWB für große Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte.

Kaskadenprinzip

Der Stufenaufbau des Vergaberechts vom GWB über die Verordnungen bis zur VOB.

Konzession

Statt eines Entgelts erhält der Partner das Recht, Bau oder Dienstleistung zu verwerten.

Konzessionsgeber

Wer das Recht zur Nutzung einer Bau- oder Dienstleistung an einen Konzessionsnehmer überträgt.

Konzessionsnehmer

Wer eine Konzession erhält, betreibt sie auf eigenes Risiko.

Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV)

Das Regelwerk, wie Konzessionen vergeben werden.

Korruptionsprävention

Damit öffentliche Aufträge sauber bleiben: Schutz vor Bestechung und Vetternwirtschaft.

Leistungsbeschreibung

Was genau gebraucht wird – der Maßstab für jedes Angebot.

Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm

Das Ziel ist vorgegeben, den Lösungsweg wählen Sie.

Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis

Jede Leistung einzeln aufgeführt, damit alle Angebote vergleichbar sind.

Leistungsverzeichnis (LV)

Das Herzstück vieler Bauangebote: alle Positionen mit Mengen, die Sie bepreisen.

Lieferauftrag

Aufträge, bei denen Sie Waren verkaufen, vermieten oder verleasen.

Lieferfrist

Bis wann die bestellte Ware da sein muss.

Lose / Losvergabe / Losaufteilung

Die Aufteilung eines Auftrags in Lose, damit auch kleinere Unternehmen mitbieten können.

Markterkundung

Gespräche mit dem Markt vor der Ausschreibung – Ihre Chance, Einfluss zu nehmen.

Mischkalkulation

Wer Preise zwischen Positionen verschiebt, riskiert den Ausschluss.

Mittelständische Interessen

Kleine und mittlere Unternehmen sollen fair zum Zug kommen, etwa durch kleinere Lose.

Nachforderung

Fehlt etwas im Angebot, kann der Auftraggeber eine Frist zum Nachreichen setzen.

Nachhaltige Beschaffung

Wenn Umwelt und soziale Kriterien bei der Vergabe mitzählen.

Nachprüfungsantrag

Der Weg zur Vergabekammer, wenn Sie einen Vergabefehler vermuten.

Nachprüfungsinstanz

Die Stellen, die Vergabeentscheidungen oberhalb der Schwellenwerte überprüfen.

Nachprüfungsverfahren

Wenn Sie eine Vergabe für fehlerhaft halten: die Prüfung durch die Vergabekammer.

Nachunternehmer

Ein Partner, der Teile Ihres Auftrags ausführt – Sie bleiben verantwortlich.

Nachweisliste

Die Checkliste aller Nachweise, die Ihrem Angebot beiliegen müssen.

Nebenangebot

Ihr eigener Lösungsvorschlag neben dem Hauptangebot – sofern zugelassen.

Nicht-offenes Verfahren

Erst bewerben, dann bieten: Nur ausgewählte Unternehmen kommen in die Angebotsphase.

Nichtdiskriminierung

Bieter dürfen nicht aus sachfremden Gründen benachteiligt werden, etwa wegen Herkunft.

NUTS / NUTS-Code

EU-Codes, die Regionen einheitlich kennzeichnen.

Oberschwellenvergabe

Große Aufträge, für die das strenge EU-Vergaberecht gilt.

Open-House-Modell / Open-House-Verträge

Jedes geeignete Unternehmen kann zu festen Konditionen beitreten – ohne Auswahl.

Parallelausschreibung

Wenn derselbe Bedarf gleichzeitig in mehreren Verfahren ausgeschrieben wird.

Planungswettbewerb

Ein Wettbewerb, bei dem die beste Planungsidee gesucht wird.

Preisblatt

Das Formular, in dem Sie Ihre Preise eintragen.

Preisspiegel

Alle Angebotspreise nebeneinander, damit der Vergleich transparent ist.

Projektant

Wer die Planung eines Vorhabens erstellt hat und sich später selbst bewerben möchte.

Präqualifizierung

Einmal geprüft, mehrfach nutzen: die vorab bestätigte Eignung.

Präqualifizierung für Bauaufträge (PQ-VOB)

Präqualifizierung für Bauunternehmen, die Nachweise in Verfahren spart.

Rahmenvereinbarung

Feste Konditionen für künftige Abrufe – ohne jedes Mal neu auszuschreiben.

Rechtsmittelverfahren

Ihre Möglichkeiten, sich gegen Vergabeentscheidungen zu wehren.

Schwellenwerte

Ab hier wird europaweit ausgeschrieben – darunter gilt nationales Recht.

Sektorenauftraggeber

Auftraggeber aus Wasser, Energie oder Verkehr mit eigenen Vergaberegeln.

Sektorentätigkeit

Tätigkeiten in Wasser, Energie oder Verkehr, für die besondere Vergaberegeln gelten.

Sektorenverordnung (SektVO)

Die Regeln für Vergaben in Wasser, Energie und Verkehr.

Semantische Suche

Findet passende Ausschreibungen auch, wenn sie andere Begriffe verwenden.

Service Level Agreement (SLA)

Die messbaren Zusagen zu Verfügbarkeit, Reaktionszeit und Qualität.

Soziale und andere besondere Dienstleistungen

Gesundheits-, Sozial- und ähnliche Dienstleistungen mit vereinfachten Vergaberegeln.

Sperrvermerk

So kennzeichnen Sie Geschäftsgeheimnisse in Ihrem Angebot.

Submissionsergebnis

Wer hat geboten und zu welchem Preis – das Ergebnis der Angebotsöffnung.

Submissionsprotokoll

Das Protokoll, das die Angebotsöffnung offiziell festhält.

Submissionstermin

Der Termin, an dem die Angebote geöffnet werden.

Suchprofil

Einmal einrichten, und passende Ausschreibungen kommen automatisch zu Ihnen.

Teilaufhebung einer Ausschreibung

Wenn nur ein Teil des Verfahrens, etwa ein Los, gestoppt wird.

Teilnahmeantrag

Ihre Bewerbung für die Angebotsphase eines zweistufigen Verfahrens.

Teilnahmeentscheidung

Die Entscheidung, ob sich die Teilnahme an einer Ausschreibung lohnt.

Teilnahmewettbewerb

Die Bewerbungsrunde, in der entschieden wird, wer ein Angebot abgeben darf.

Tenders Electronic Daily (TED)

Wo Sie europaweite Ausschreibungen aus allen EU-Ländern finden.

Toolhopping

Zeitfresser im Vertrieb: ständig zwischen Portalen und Tools wechseln.

Transparenzgebot

Der Grundsatz, dass Auftraggeber ihre Entscheidungen nachvollziehbar und offen machen müssen.

Unterangebot

Ein Kampfpreis, der den Wettbewerb verzerrt und zum Ausschluss führen kann.

Unterschwellenvergabe

Kleinere Aufträge, für die nationale und landesrechtliche Regeln gelten.

Unterschwelliger Auftragswert

Wenn der Auftrag unter den EU-Schwellenwerten bleibt, gelten nationale Regeln.

Unverhältnismäßiger Aufwand

Wenn sich der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen nicht lohnt.

Unvollständiges Angebot

Fehlen Unterlagen, droht der Ausschluss – oder eine Nachforderung.

Unzulässige Abreden

Heimliche Absprachen unter Bietern, etwa über Preise – führen zum Ausschluss.

Verdingungsordnung

So hießen die Vergabeordnungen früher – heute ein historischer Begriff.

Verdingungsunterlagen

Ein veralteter Begriff für die heutigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensarten

Von offen bis Verhandlung: die verschiedenen Verfahren im Überblick.

Verfügbarkeitserklärung

Die Zusage eines Partners, dass seine Ressourcen Ihnen zur Verfügung stehen.

Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)

Die VOB: das Regelwerk für öffentliche Bauaufträge von der Vergabe bis zur Ausführung.

Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL)

Die frühere VOL, heute weitgehend durch VgV und UVgO ersetzt.

Vergabebeauftragter

Die Person, die einzelne Vergabeverfahren operativ durchführt.

Vergabebekanntmachung

Hier informiert die Vergabestelle öffentlich über laufende und vergebene Aufträge.

Vergabehandbücher (VHB)

Praktische Handbücher mit Formularen und Vorgaben von Bund und Ländern.

Vergabekoordinator

Wer intern alle Vergabeverfahren im Blick behält.

Vergabekoordinierungsrichtlinie

Eine frühere EU-Richtlinie, die Vergabeverfahren in Europa angeglichen hat.

Vergabemarktplatz

Ein Online-Marktplatz der Länder, auf dem Sie Ausschreibungen finden und bieten können.

Vergabemeldung

Statistische Angaben, die nach Abschluss eines Verfahrens gemeldet werden.

Vergabeordnung

VgV, UVgO, VOB/A und Co.: die Verordnungen, die den Ablauf einer Vergabe bestimmen.

Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF)

Die alte VOF für Architekten, Ingenieure und Berater – heute Teil der VgV.

Vergabeplattform

Die Plattform, über die Sie Unterlagen abrufen und Ihr Angebot abgeben.

Vergabeportal

Ihr Zugang zu Ausschreibungen: suchen, Unterlagen laden und Angebote abgeben.

Vergaberecht

Das Regelwerk dafür, wie die öffentliche Hand Aufträge vergibt.

Vergabereife

Wenn alles bereit ist, um ein Verfahren zu starten.

Vergabestelle

Die Stelle eines Auftraggebers, die Vergabeverfahren durchführt.

Vergabeunterlagen

Alles, was Sie für Ihr Angebot brauchen: Leistungsbeschreibung, Bedingungen, Formulare.

Vergabeverfahren

Wie eine Vergabe Schritt für Schritt abläuft, bis der Zuschlag erteilt ist.

Vergabevermerk

Das laufende Protokoll, das jede Entscheidung im Verfahren festhält.

Vergabeverordnung (VgV)

Die wichtigste Verordnung für EU-weite Liefer- und Dienstleistungsvergaben.

Vergebene Aufträge

Bereits vergebene Aufträge – wertvoll, um Markt und Wettbewerb zu verstehen.

Verhandlungsverfahren

Hier darf nachverhandelt werden – über Preis, Leistung und Bedingungen.

Verhältnismäßigkeit

Anforderungen müssen zum Auftrag passen – nicht mehr, als nötig ist.

Verpflichtungserklärung

Die verbindliche Zusage eines Partners, Ihnen Kapazitäten bereitzustellen.

Versicherungsnachweis

Belege für Ihre Versicherungen, oft Teil des Eignungsnachweises.

Vertraulichkeitserklärung

Eine Unterschrift, mit der Sie zusagen, Verfahrensinformationen vertraulich zu behandeln.

Vorabinformation / Vorinformation

Ein Hinweis auf geplante Aufträge – Ihr Frühwarnsystem.

Wertungsbericht

Die Dokumentation, warum welches Angebot gewonnen hat.

Wertungsstufen

Die Prüfreihenfolge: erst Formalien, dann Eignung, dann Preis und Leistung.

Wettbewerb (Vergabegrundsatz)

Der Grundsatz, dass Aufträge im fairen Wettbewerb vergeben werden.

Wettbewerblicher Dialog

Ein Verfahren für komplexe Aufträge, bei dem Lösungen im Dialog mit Bietern entwickelt werden.

Wirtschaftlich günstigstes Angebot (MEAT)

Das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – nicht zwingend das billigste.

Wirtschaftlichkeitsprinzip

Der Grundsatz, öffentliche Mittel wirtschaftlich und sparsam einzusetzen.

XVergabe

Der Standard, mit dem Vergabeplattformen Daten austauschen.

Zeitvertrag

Ein Rahmen für regelmäßig wiederkehrende Arbeiten, etwa Wartung oder Reinigung.

Zentrale Beschaffungsstelle

Eine Einkaufsstelle für viele Auftraggeber – ein Zugang zu vielen Kunden.

Zuschlag

Die Entscheidung, wer den Auftrag bekommt.

Zuschlagsfrist

Bis wann der Auftraggeber den Zuschlag erteilen muss.

Zuschlagskriterien

Was am Ende über den Gewinner entscheidet, von Preis bis Qualität.

Zuschlagsschreiben

Die gute Nachricht: Ihr Angebot hat gewonnen.

Zweistufiges Vergabeverfahren

Erst die Bewerbung, dann – bei Auswahl – das Angebot.

Öffentliche Ausschreibung

Das nationale Standardverfahren, bei dem jedes Unternehmen bieten kann.

Öffentlicher Auftrag

Ein entgeltlicher Vertrag über die Beschaffung von Liefer-, Bau- oder Dienstleistungen.

Öffentlicher Auftraggeber

Wer öffentliche Gelder ausgibt und deshalb ausschreiben muss – von der Kommune bis zum Bund.

Mit Leidenschaft entwickelt in Stockholm,

Schweden

Tegnérgatan 38, 113 59, Stockholm, Sweden © 2026 Tendium, All rights reserved.

Mit Leidenschaft entwickelt in Stockholm,

Schweden

Tegnérgatan 38, 113 59, Stockholm, Sweden © 2026 Tendium, All rights reserved.

Mit Leidenschaft entwickelt in Stockholm,

Schweden

Tegnérgatan 38, 113 59, Stockholm, Sweden © 2026 Tendium, All rights reserved.