Was ist ein Nachprüfungsverfahren?
Das Verfahren, mit dem Bieter eine Vergabeentscheidung von einer Vergabekammer überprüfen lassen können.
Das Nachprüfungsverfahren ist das zentrale Rechtsschutzinstrument für Bieter oberhalb der EU-Schwellenwerte. Es ist schnell, aber an strenge Fristen gebunden.
Wie läuft das Verfahren ab?
Nach erfolgloser Rüge stellt der Bieter einen Antrag bei der Vergabekammer. Diese prüft den Antrag, hört die Beteiligten an und entscheidet in der Regel innerhalb von fünf Wochen.
Was kann die Vergabekammer anordnen?
Zum Beispiel die Wiederholung der Wertung, den Ausschluss eines Angebots, die Korrektur der Vergabeunterlagen oder die Aufhebung des Verfahrens.
Was kostet ein Nachprüfungsverfahren?
Es fallen Gebühren an, die sich nach dem Auftragswert richten. Wer unterliegt, trägt in der Regel die Kosten.
